Dieses faszinierende Buch wird Ihren Blick auf politische Sprache radikal verändern. An Hand neuro-linguistischer Erkenntnisse zeigt die Wissenschaftlerin aus Berkeley auf, wie politische Metaphern unbewusst und unbemerkt unser politisches Denken strukturieren, und demonstriert dies an einer ganzen Reihe aktueller Beispiele. Nach der Lektüre werden sie politische Metaphern mit anderen Augen sehen!

“Politisches Denken ist bewusst, rational und objektiv – diese althergebrachte Vorstellung
geistert bis heute über die Flure von Parteizentralen und Medienredaktionen und durch
die Köpfe vieler Bürger. Doch die Kognitionsforschung hat die ›klassische Vernunft‹
längst zu Grabe getragen. Nicht Fakten bedingen unsere Meinungen, sondern Frames.
Sie ziehen im Gehirn die Strippen und entscheiden, ob Informationen als wichtig erkannt
oder kognitiv unter den Teppich gekehrt werden. Frames sind immer ideologisch selektiv,
und sie werden über Sprache aktiviert und gefestigt – unsere öffentlichen Debatten wirken wie ein synaptischer Superkleber, der Ideen miteinander vernetzen kann, und zwar dauerhaft. In der Kognitionsforschung ist man sich daher schon lange einig: Sprache ist Politik.”

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